Tarot-Decks im Vergleich: Marseille, Rider-Waite, Thoth, moderne Decks
Wer ein Tarot-Deck kauft, entscheidet sich nicht nur für eine Bildoptik, sondern für eine Lesetradition. Marseille, Rider-Waite-Smith und Thoth definieren drei unterschiedliche Schulen, moderne Decks variieren auf dieser Basis. Eine Übersicht mit Erscheinungsjahren, Designerinnen und Designern, Bildlogik und Empfehlungen für unterschiedliche Lerntypen.
Wer ein Tarot-Deck kauft, entscheidet sich nicht nur für eine Bildoptik, sondern für eine Lesetradition. Marseille, Rider-Waite-Smith und Thoth definieren drei unterschiedliche Schulen, moderne Decks variieren auf dieser Basis. Eine Übersicht mit Erscheinungsjahren, Designerinnen und Designern, Bildlogik und Empfehlungen für unterschiedliche Lerntypen.
Tarot de Marseille: die ikonographisch konservative Linie
Das Tarot de Marseille bezeichnet keine einzelne Ausgabe, sondern eine Familie von Decks aus dem französischen Süden, die sich ab dem 17. Jahrhundert herausbildet. Als Referenzpunkt gilt die Ausgabe von Nicolas Conver aus dem Jahr 1760, gedruckt in Marseille von Holzstöcken und koloriert per Schablone. Stuart Kaplan beschreibt sie in der "Encyclopedia of Tarot" als wichtigste Quelle für alle späteren Marseille-Rekonstruktionen, von Paul Marteau (1930) über Camoin und Jodorowsky (1997) bis zu Yoav Ben-Dovs CBD-Edition.
Charakteristisch ist die Bildlogik: Die 22 Großen Arkana zeigen szenische Bilder mit klarer mittelalterlich-frühneuzeitlicher Ikonographie, die Hofkarten der vier Reihen sind ebenfalls figürlich. Die Kleinen Arkana, also die nummerierten Karten von Ass bis Zehn, zeigen jedoch nur die jeweiligen Symbole, etwa fünf Münzen oder sieben Stäbe, in dekorativer Anordnung. Das hat eine wichtige Konsequenz für die Lesepraxis: Eine Marseille-Lektüre arbeitet bei den Kleinen Arkana mit Numerologie, Farbsymbolik und Position, nicht mit narrativen Szenen. Wer im Marseille-System liest, lernt eher ein abstraktes Lesegitter als ein Bilderbuch.
Das Marseille bewahrt eine Bildebene, die historisch früher liegt als jede esoterische Überformung des 19. Jahrhunderts. Wer historisch und ikonographisch vorgehen will, findet hier die saubersten Quellen. Helen Farley argumentiert in "A Cultural History of Tarot" (2009), dass jede angeblich uralte hermetische Bedeutung der Marseille-Bilder eine Rückprojektion ist; die Karten wurden zunächst als Spiel verwendet.
Rider-Waite-Smith: das narrative Standard-Deck
Die entscheidende Innovation des Rider-Waite-Decks von 1909 betrifft genau die Kleinen Arkana. Pamela Colman Smith, eine britisch-jamaikanische Künstlerin und Bühnenbildnerin, illustrierte alle 78 Karten nach Anweisungen von Arthur Edward Waite, einem Mitglied des Hermetic Order of the Golden Dawn. Smith versah auch die nummerierten Karten mit szenischen Bildern, etwa die Drei der Schwerter mit drei Klingen, die ein Herz durchbohren. Damit entstand das erste Deck, in dem jede Karte eine Bildgeschichte trägt, an der sich Lesende intuitiv orientieren können.
Diese Entscheidung machte das Rider-Waite-Smith-Deck (so die heute übliche, korrigierte Bezeichnung) zum Standard. Die meisten modernen Tarot-Lehrbücher arbeiten mit diesen Bildern, fast alle deutschsprachigen Tarot-Kurse setzen es als Grundlage voraus. Smiths Illustrationen prägten ein visuelles Vokabular, das bis heute weiterwirkt: die wandernde Figur des Narren mit Bündel und Hund, der Magier mit den vier Symbolen auf dem Tisch, die zwei verschlungenen Liebenden unter einem Engel.
Waite selbst veröffentlichte 1910 die "Pictorial Key to the Tarot" als begleitendes Lehrbuch. Es ist bis heute lieferbar und gibt die ursprünglich gemeinten Bedeutungen wieder. Wer mit Rider-Waite-Smith arbeitet, hat also nicht nur ein Deck, sondern ein dokumentiertes Deutungssystem. Das senkt die Einstiegshürde erheblich.
Stuart R. Kaplans "Encyclopedia of Tarot" (4 Bände, 1978–2005) dokumentiert über 2000 Decks mit Erscheinungsjahr, Designerinnen, Druckgeschichte und Bildbeispielen. Wer ernsthaft Decks vergleichen will, kommt an Kaplan nicht vorbei. Die Bände sind antiquarisch erhältlich, U. S. Games Systems hält Teile in Print.
Thoth: kabbalistisch erweitertes System
Das Thoth-Tarot entstand zwischen 1938 und 1943 in Zusammenarbeit von Aleister Crowley und Lady Frieda Harris. Crowley lieferte die Konzeption, Harris malte fünf Jahre lang in Aquarelltechnik mit projektiver Geometrie. Veröffentlicht wurde das Deck erst 1944 in einer kleinen Auflage; die heute verbreitete Edition stammt aus späteren Nachdrucken.
Drei Eigenarten unterscheiden das Thoth deutlich von Rider-Waite-Smith. Erstens: Crowley benannte einige Karten um. Aus "Stärke" wird "Lust", aus "Mäßigkeit" wird "Kunst", die "Gerechtigkeit" wird "Anpassung". Diese Umbenennungen folgen seinem System Thelema und sind ohne dessen Hintergrund teils irritierend. Zweitens: Die kabbalistische Zuordnung der Großen Arkana zu hebräischen Buchstaben und zu Astrologie ist in den Karten direkt ablesbar. Drittens: Die Bildsprache von Harris ist visuell anspruchsvoller als jene von Smith, mit überlagerten geometrischen Strukturen und intensiven Farbflächen, die das Lesen erschweren, aber meditativ bereichern können.
Crowleys Begleitbuch "The Book of Thoth" (1944) ist anspruchsvoll, voller Verweise auf Kabbala, ägyptische Mythologie und thelemitische Theologie. Eine Einsteigerlektüre ist es nicht. Lon Milo DuQuette hat mit "Understanding Aleister Crowley's Thoth Tarot" (2003) eine zugänglichere Einführung geschrieben, die das System schrittweise erschließt.
Moderne Decks: Wild Unknown, Modern Witch und die Klone
Seit den 1980er Jahren wächst der Markt exponentiell. Stuart Kaplan listet bereits in den 1990ern über 2000 verschiedene Decks; heute schätzt der amerikanische Verleger U. S. Games Systems die Zahl auf weit über 5000. Drei Strömungen lassen sich unterscheiden.
Die erste sind Rider-Waite-Klone, die das Smith-Bildschema übernehmen und nur den Stil variieren. Beispiele sind das Universal Waite (Mary Hanson-Roberts, 1990, weicher koloriert), das Radiant Rider-Waite (1990er, leuchtendere Farben) oder das Smith-Waite Centennial Deck (2009, koloriert nach Smiths Originalskizzen). Wer das Standard-System lernen will und mit Smiths Originalillustrationen nicht warm wird, findet hier Alternativen ohne System-Wechsel.
Die zweite Strömung sind originäre moderne Decks mit eigener Bildsprache, die das Smith-Schema mehr oder weniger frei abwandeln. Das Wild Unknown Tarot (Kim Krans, 2013) verzichtet auf menschliche Figuren in den Kleinen Arkana und arbeitet mit Tieren und Naturmotiven. Es ist visuell minimalistisch und trifft eine ästhetische Sensibilität, die sich von der viktorianischen Schwere des Rider-Waite löst. Das Modern Witch Tarot (Lisa Sterle, 2019) erneuert die Smith-Szenen mit zeitgenössischen, divers besetzten Figuren in alltäglichen Settings, ohne das System zu verändern.
Die dritte Strömung sind Themendecks: Anime, Cats, Horror, jeweilige Subkulturen. Ihr Lehrwert für ein systematisches Lesenlernen ist gering, ihr Sammlerwert oder ihre persönliche Resonanz kann hoch sein.
Was unterscheidet die Decks praktisch
Drei Achsen helfen beim Vergleich. Die erste ist die Bildlogik der Kleinen Arkana: szenisch (Rider-Waite-Smith, Thoth, die meisten modernen Decks) oder rein symbolisch (Marseille, manche traditionellen Wiedergaben). Die zweite ist die Tiefe der esoterischen Codierung: Marseille bleibt vor-esoterisch, Rider-Waite-Smith integriert Symbole des Golden Dawn dezent, Thoth verlangt System-Wissen. Die dritte ist die ästhetische Sensibilität: spätmittelalterlich (Marseille), edwardianisch-symbolistisch (Smith), modernistisch-geometrisch (Harris), zeitgenössisch (Wild Unknown, Modern Witch).
Welches Deck für welchen Lerntyp
Wer einen sauberen Einstieg ohne Vorwissen sucht, fährt mit Rider-Waite-Smith oder einem nahen Klon am besten. Die Bilderfülle erlaubt intuitive Annäherung, die Begleitliteratur ist dicht. Lehrgänge, Apps und YouTube-Kanäle setzen dieses System voraus.
Wer Tarot historisch oder ikonographisch verstehen will, sollte Marseille mindestens zweitrangig kennen. Die Lektüre wird abstrakter, der Zugang zur Tarot-Geschichte aber weit fundierter. Empfehlenswert ist Yoav Ben-Dovs CBD Tarot de Marseille (2010), das auf Conver basiert und als reproduzierbare Edition vorliegt.
Wer aus Astrologie, Kabbala oder ritueller Magie kommt, findet im Thoth ein bereits codiertes System. Der Einstieg ist anspruchsvoller, der Mehrwert für strukturiertes Denken hoch. Ohne DuQuette als Lehrbuch ist das Deck schwer zu durchdringen.
Wer ein Deck als persönliches Werkzeug zur Selbstreflexion nutzt, kann pragmatisch wählen, was visuell anspricht. Wild Unknown und Modern Witch sind hier valide Optionen, sofern man später nicht in eine Lehrtradition eintreten will, deren Beispielmaterial ausschließlich Smith zeigt.
Vergleichstabelle
Druckqualität, Kartenformat, Haptik
Jenseits von Bildlogik und Lehrtradition unterscheiden sich Decks materiell. Die heutige Standardgröße bei U. S. Games Systems beträgt etwa 70 mal 120 Millimeter; viele europäische Marseille-Editionen liegen näher bei 60 mal 110 Millimeter. Wer kleine Hände hat oder häufig mischen muss, wählt das kleinere Format. Karton-Qualität und Lackierung beeinflussen die Lebensdauer: Ein viel genutztes Deck zeigt nach zwei bis drei Jahren intensiver Praxis sichtbare Kantenabnutzung, lackierte Decks halten länger, fühlen sich aber weniger natürlich an.
Bei Marseille-Decks lohnt der Blick auf die Druckqualität besonders, weil die Holzschnitt-Ästhetik historisch bedingt unsauber wirken kann. Camoin und Jodorowskys Restauration von 1997 hat hier ein neues Qualitätsniveau gesetzt, indem sie dem Conver-Original folgte, aber druckerische Fehler korrigierte. Yoav Ben-Dovs CBD Tarot de Marseille (2010) ging einen Schritt zurück und übernahm bewusst auch jene "Fehler", die Camoin und Jodorowsky korrigiert hatten, aus historischer Treue. Wer in einer der beiden Schulen lesen will, sollte sich entsprechend entscheiden.
Beim Thoth ist die Farbtreue zentral. Lady Frieda Harris arbeitete mit fein abgestuften Aquarellen, die in frühen Druckauflagen schlecht reproduziert wurden. Die heute übliche Edition von U. S. Games Systems ist deutlich besser, einzelne sogenannte Premier Editions aus den 1970ern werden auf Sammlermärkten gehandelt. Für Lehrzwecke genügt die Standard-Edition.
Bemerkenswert ist auch der Unterschied bei den Begleitheften, die den Decks beiliegen. Rider-Waite-Smith wird heute mit einem knappen Heftchen verkauft, das die Bedeutungen kurz auflistet; ein vollwertiges Lehrbuch ersetzt es nicht. Thoth-Editionen variieren stark im Begleitmaterial. Marseille-Decks haben oft gar kein Begleitheft, weil die Lesetradition davon ausgeht, dass man Sekundärliteratur eigenständig hinzukauft. Wer ein Deck kauft, sollte das eingeplante Lernbudget für Begleitliteratur mitkalkulieren.
Sekundärliteratur als Multiplikator
Ein Deck ohne Lehrbuch ist eine Bildersammlung. Drei Sekundärwerke prägen die deutschsprachige Tarot-Praxis. Hajo Banzhafs "Das Arbeitsbuch zum Tarot" (1989) verbindet psychologisch-archetypische Deutung mit Smith-Bildern und ist seit Jahrzehnten Standardlehrwerk in deutschsprachigen Volkshochschulkursen. Rachel Pollacks "Seventy-Eight Degrees of Wisdom" (1980) gilt international als Referenzwerk und liegt auf Deutsch unter dem Titel "Tarot. Die Welt der Tarot-Karten" vor. Mary K. Greers "21 Ways to Read a Tarot Card" (2006) ergänzt um konkrete Lesetechniken, die Anfängerinnen und Anfänger systematisch weiterführen.
Für Marseille hat Yoav Ben-Dov in "Tarot, the Open Reading" (2013) eine eigenständige, post-esoterische Lektüre vorgeschlagen, die ohne Hermetik auskommt und die Karten als offene Bildimpulse behandelt. Camoin und Jodorowsky arbeiten in "La Voie du Tarot" (2004) symbolisch-psychologisch. Beide Linien sind valide; die Wahl hängt davon ab, ob man historisch-pragmatisch oder spirituell-therapeutisch lesen will.
Beim Thoth ist neben DuQuette auch Gerd Ziegler einschlägig: "Tarot. Spiegel der Beziehung" (1988) und "Tarot. Spiegel der Seele" (1985) machen das Crowley-System für deutschsprachiges Publikum zugänglich, oft pragmatischer und weniger systemverliebt als das Original.
Wer parallel zur Lektüre praktisch arbeiten will, sollte ein Notizbuch oder ein digitales Journal führen. Mary K. Greer empfiehlt das in ihren Büchern und Kursen seit Jahrzehnten: Jede Lektüre wird mit Frage, Datum, gezogenen Karten und persönlicher Deutung festgehalten. Nach sechs bis zwölf Monaten lassen sich Muster im eigenen Lesen erkennen, die ohne Dokumentation unsichtbar bleiben. Dieser methodische Schritt unterscheidet ernsthaftes Lernen vom gelegentlichen Konsumieren von Bedeutungen aus dem Internet und ist deckunabhängig: Er funktioniert mit Marseille, Rider-Waite-Smith und Thoth gleichermaßen.
Welches Deck zu wem passt
Die Wahl ist weniger eine Geschmacksfrage als eine Entscheidung über die Lerntradition, in die man eintreten will. Rider-Waite-Smith ist die mit Abstand am besten dokumentierte Schule und damit der pragmatische Standardweg. Marseille belohnt historisches Interesse mit echter ikonographischer Tiefe. Thoth lohnt sich, wer bereits mit Astrologie und Kabbala arbeitet oder bereit ist, dieses Vorwissen aufzubauen. Moderne Decks erweitern den ästhetischen Spielraum, ohne die Systemfrage neu zu beantworten. Wer ernsthaft lesen lernen will, kommt um eine zweite Quelle neben dem Deck nicht herum, sei es Waites "Pictorial Key", Kaplans "Encyclopedia" oder DuQuettes Thoth-Einführung. Das Deck ist die Oberfläche, das Wissen darüber sitzt in den Büchern.
Häufige Fragen
Welches Tarot-Deck eignet sich für absolute Einsteiger?
Das Rider-Waite-Smith-Deck oder ein naher Klon wie das Universal Waite. Pamela Colman Smith hat als erste alle 78 Karten szenisch illustriert, sodass sich Bedeutungen intuitiv über die Bilder erschließen lassen. Begleitend lohnt sich Arthur Edward Waites "Pictorial Key to the Tarot" (1910) oder ein neueres deutschsprachiges Lehrbuch wie Hajo Banzhafs "Das Arbeitsbuch zum Tarot". Diese Kombination ist die am breitesten dokumentierte Lerntradition.
Worin unterscheiden sich Rider-Waite-Smith und Thoth konkret?
Smith zeichnete narrative Bildszenen für alle Karten, Crowley und Harris bauten ein kabbalistisch und astrologisch codiertes System mit teils umbenannten Karten ("Lust" statt "Stärke", "Anpassung" statt "Gerechtigkeit"). Rider-Waite-Smith ist intuitiv lesbar, Thoth verlangt Systemwissen. Lon Milo DuQuettes "Understanding Aleister Crowley's Thoth Tarot" (2003) ist die zugänglichste Einführung in das anspruchsvollere System.
Was ist der Unterschied zwischen Marseille und Rider-Waite bei den Kleinen Arkana?
Im Marseille-Deck zeigen die Kleinen Arkana von Ass bis Zehn nur die Symbole in dekorativer Anordnung, etwa fünf Münzen ohne weitere Bildszene. Bei Rider-Waite-Smith trägt jede Karte ein narratives Bild, etwa drei Schwerter, die ein Herz durchstoßen. Marseille verlangt damit numerologisch-symbolisches Lesen, Rider-Waite-Smith erlaubt Bilderzählung. Helen Farley dokumentiert diesen Bruch in "A Cultural History of Tarot" (2009).
Sind moderne Decks wie Wild Unknown ernsthafte Tarot-Werkzeuge?
Ja, sofern sie das 78-Karten-Schema einhalten. Das Wild Unknown Tarot von Kim Krans (2013) folgt der Smith-Struktur, ersetzt aber menschliche Figuren durch Tier- und Naturmotive. Lehrkontext und Sekundärliteratur sind dünner als bei Rider-Waite-Smith. Für Selbstreflexion und ästhetisch motivierte Praxis voll geeignet, für klassische Tarot-Ausbildung eher als Zweitdeck.
Warum heißt das Deck heute Rider-Waite-Smith und nicht mehr nur Rider-Waite?
Lange wurde nur der Verlag Rider und der Konzeptgeber Waite genannt; die Künstlerin Pamela Colman Smith blieb namenlos, obwohl sie alle 78 Bilder gestaltete. Stuart Kaplan und neuere Forscherinnen haben diese Schieflage korrigiert. U. S. Games Systems vermarktet das Deck seit den 2000er Jahren zunehmend als Smith-Waite, im akademischen Kontext setzt sich Rider-Waite-Smith durch. Die Anpassung ist sachlich begründet und keine reine Etikettierung.
Verwendete Quellen
- https://www.britannica.com/topic/Tarot
- https://en.wikipedia.org/wiki/Rider%E2%80%93Waite_tarot_deck
- https://en.wikipedia.org/wiki/Tarot_de_Marseille
- https://en.wikipedia.org/wiki/Thoth_tarot_deck
Stand: 2026-05-04. Korrektur-Hinweise an info@akara-solutions.de oder über die Methodik-Seite.